Psoriasis (Schuppenflechte) betrifft Millionen Menschen und führt zu schuppiger, entzündeter Haut. Natürliche Mittel können die Haut begleitend beruhigen – oft ohne die Nebenwirkungen mancher starker Präparate. Sie sind kein Ersatz für eine ärztlich verordnete Therapie wie Cortison, können sie aber sinnvoll ergänzen. Hier sind die sieben besten Ansätze, ehrlich eingeordnet:
- Neem: Entzündungshemmend, ideal für gereizte Haut.
- Aloe Vera: Mildert Rötungen, spendet Feuchtigkeit.
- Totes-Meer-Salz-Bäder: Reduzieren Juckreiz und Schuppenbildung.
- Apfelessig: Besonders beliebt bei Schuppenflechte auf der Kopfhaut.
- Kurkuma: Entzündungshemmend, als Nahrungsergänzung oder Paste.
- Teebaumöl: Antimikrobiell, gut für die Kopfhaut.
- Avocadoöl: Hilft der Haut, Feuchtigkeit zu speichern.
Diese Mittel sind einfach anzuwenden und können medizinische Behandlungen ergänzen. Tipp: Mach immer zuerst einen Patch-Test und halte Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
7 natürliche Mittel gegen Psoriasis
Hier sind sieben Methoden, die helfen können, Psoriasis-Symptomen zu begegnen – einfach und auf natürlichem Weg.
1. Neem
Neem enthält Nimbidol, das entzündungshemmend wirkt – ein wichtiger Faktor bei der Pflege von Psoriasis-Haut. Es kann bestehende Therapien begleiten.
So geht’s: Mische Neemblattextrakt im Verhältnis 1:4 mit einem Trägeröl wie Mandelöl und trage die Mischung vorsichtig auf die betroffenen Hautstellen auf.
2. Aloe Vera
Aloe Vera hat in Studien positive Ergebnisse bei Psoriasis gezeigt; besonders wirksam ist eine Konzentration von rund 0,5 %.
Anwendung: Trage bis zu dreimal täglich reines Gel direkt auf die Haut auf und lass es einziehen.
3. Totes-Meer-Salz-Bäder
Bäder mit Totes-Meer-Salz können Juckreiz und Schuppenbildung reduzieren. Die optimale Wassertemperatur liegt bei 36–37 °C.
| Badedauer | Salzmenge | Häufigkeit |
|---|---|---|
| 15 Minuten | 1–2 Tassen | 2–3 Mal pro Woche |
| 20 Minuten | 2–3 Tassen | Bei stärkeren Beschwerden |
4. Apfelessig
Apfelessig ist ein beliebtes Hausmittel – besonders bei Schuppenflechte auf der Kopfhaut. Seine milde Säure kann Schuppen lösen und Juckreiz an der Kopfhaut lindern.
So gehst du vor: Verdünne Apfelessig 1:1 mit Wasser, trage die Mischung nach der Haarwäsche auf die betroffenen Kopfhautstellen auf, lass sie ein paar Minuten einwirken und spüle anschließend gründlich aus. Ein- bis zweimal pro Woche reicht in der Regel.
Wichtig: Nicht auf offene, blutige oder aufgekratzte Stellen auftragen – dort brennt die Säure und reizt zusätzlich. Teste die Mischung vorher an einer kleinen Stelle. Ist deine Kopfhaut sehr trocken, kann Apfelessig zu scharf sein; dann ist ein mildes, rückfettendes Kopfhautöl die schonendere Wahl.
5. Kurkuma
Curcumin, der Hauptwirkstoff in Kurkuma, hat entzündungshemmende Eigenschaften. Du kannst es als Nahrungsergänzung einnehmen, in Speisen verwenden oder als Paste auftragen.
6. Teebaumöl
Teebaumöl besitzt antiseptische Eigenschaften, die vor allem bei Kopfhaut-Psoriasis hilfreich sein können. Verdünne es mit einem Trägeröl und prüfe vor der Anwendung an einer kleinen Stelle, ob deine Haut es verträgt.
7. Avocadoöl
Avocadoöl enthält reichhaltige Fettsäuren, die der Haut helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Du kannst es direkt auf die betroffenen Stellen auftragen.
Wichtige Hinweise:
- Teste jedes Mittel vor der Anwendung an einer kleinen Hautpartie.
- Diese Ansätze ersetzen keine medizinische Behandlung, sondern können sie ergänzen.
Die richtige Anwendung und ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Mitteln sind entscheidend für gute Ergebnisse.
Sichere Anwendung von Naturmitteln
Patch-Test und Allergien
Ein Patch-Test hilft dir, mögliche Hautreaktionen frühzeitig zu erkennen. Trage eine kleine Menge des Mittels auf die Haut auf und beobachte die Stelle 24–48 Stunden lang.
| Schritt | Vorgehen | Zeitrahmen |
|---|---|---|
| Test durchführen | Kleine Menge hinter dem Ohr auftragen | Direkt zu Beginn |
| Reaktion prüfen | Haut auf Rötungen oder Irritationen ansehen | Nach 24–48 Stunden |
| Anwendung erweitern | Bei keiner Reaktion großflächig anwenden | Nach erfolgreichem Test |
Besondere Vorsicht ist bei ätherischen Ölen wie Teebaumöl geboten, da sie Hautreizungen auslösen können. Verwende solche Produkte immer sparsam und mit Bedacht.
Kombination mit medizinischen Behandlungen
Natürliche Mittel und bestehende medizinische Therapien solltest du gut aufeinander abstimmen. Am besten integrierst du natürliche Ansätze in Absprache mit deiner Dermatologin oder deinem Dermatologen in deinen Behandlungsplan.
Was du beachten solltest:
- Sag deiner Ärztin oder deinem Arzt, welche Mittel du verwendest.
- Achte auf mögliche Wechselwirkungen, z. B. zwischen Kurkuma-Präparaten und blutverdünnenden Medikamenten.
- Dokumentiere die Wirkung, um die Anwendung bei Bedarf anzupassen.
- Besprich Änderungen immer mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Qualität zählt: Setze auf hochwertige Produkte von vertrauenswürdigen Herstellern. Zertifizierungen und Qualitätssiegel bieten eine gute Orientierung.
Fazit: Natürliche Hilfe bei Psoriasis
Die vorgestellten Mittel können eine hilfreiche Ergänzung bei Psoriasis sein. Ihre entzündungshemmenden, feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Eigenschaften unterstützen die Haut und können Symptome lindern.
Überblick der Mittel
Hier sind die zentralen Mittel und ihre Vorteile zusammengefasst:
| Mittel | Hauptvorteile |
|---|---|
| Neem | Wirkt gegen Entzündungen |
| Aloe Vera | Mildert Rötungen |
| Totes-Meer-Salz | Reduziert Juckreiz |
| Apfelessig | Löst Schuppen, v. a. auf der Kopfhaut |
| Kurkuma | Entzündungshemmend |
| Teebaumöl | Antimikrobielle Wirkung |
| Avocadoöl | Spendet Feuchtigkeit |
In Kombination können sich die positiven Effekte dieser Mittel verstärken, und sie lassen sich gut mit medizinischen Behandlungen verbinden.
Rücksprache mit Fachleuten
Bevor du natürliche Produkte ausprobierst, solltest du Rücksprache mit einer Dermatologin oder einem Dermatologen halten. So lassen sich individuelle Reaktionen und mögliche Wechselwirkungen berücksichtigen. Achte außerdem auf hochwertige Produkte von vertrauenswürdigen Marken wie natüür, die sich auf natürliche Hautpflege spezialisiert haben.
Mit der passenden Mischung aus natürlichen Mitteln und professioneller Unterstützung bekommst du deine Psoriasis besser in den Griff und steigerst deine Lebensqualität.
Passende natüür-Produkte bei Psoriasis
Die Wahl der passenden Produkte spielt eine zentrale Rolle bei der natürlichen Pflege von Psoriasis-Haut. natüür entwickelt Neem-basierte Pflege speziell für empfindliche, zu Schuppenflechte neigende Haut – vegan, dermatologisch getestet, in Deutschland hergestellt und frei von Parabenen und künstlichen Farbstoffen. Für Psoriasis besonders relevant:
| Produkt | Wofür |
|---|---|
| Pso Kit | Abgestimmtes Set speziell für die tägliche Psoriasis-Pflege |
| Cream forte | Intensive, kortisonfreie Pflege für dicke, verhornte Plaques |
| Scalp Oil | Beruhigt die Kopfhaut bei Schuppen und Juckreiz |
Einen Überblick über alle Pflegeoptionen findest du in der Kollektion für Psoriasis. Wie im Abschnitt „Sichere Anwendung“ beschrieben, gilt auch hier: vor der ersten Nutzung einen Patch-Test an einer unauffälligen Stelle machen.
FAQs
Wie kann man Psoriasis unterstützen?
Ein Mix aus mehreren Ansätzen erzielt oft die besten Ergebnisse. Ein Überblick:
| Bereich | Maßnahmen |
|---|---|
| Hautpflege | Feuchtigkeitspflege mit Neem, milde, pH-neutrale Reinigung |
| Naturmittel | Neem, Aloe Vera und die anderen im Artikel genannten Mittel |
| Bäder | Totes-Meer-Salz, Haferbäder bei 36–37 °C |
| Ernährung | Omega-3-reiche Lebensmittel, Kurkuma ergänzen |
Wichtige Prinzipien:
- Tägliche Pflege: Nach dem Duschen milde, pH-neutrale Produkte nutzen, um die Haut zu reinigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.
- Naturmittel: Die beschriebenen Mittel können eine wertvolle Ergänzung sein – vorher immer einen Patch-Test machen.
- Fachliche Unterstützung: Eine Dermatologin oder ein Dermatologe hilft, die Behandlung individuell abzustimmen.
Die konsequente Kombination aus Hautpflege, natürlichen Ansätzen und ausgewogener Ernährung kann die Symptome spürbar verringern. Für individuelle Empfehlungen wende dich an eine dermatologische Praxis.





















